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Mittwoch, 6. Oktober 2010

MFIS, Language Course und Governor Nelson State Park

MFIS steht für "Madison Friends of International Students". Das ist eine Vereinigung von Freiwilligen in Madison, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Studenten aller Herren Länder den Einstieg in Madison zu erleichtern. Dies geschieht durch Bereitstellung von temporären Übernachtungsmöglichkeiten zu Beginn des Aufenthalts, Bereitstellung von Möbeln (die Appartments hier werden zumeist unmöbeliert vermietet), Gastgeber bei nationalen und internationalen Festen, Gesprächspartner, Eingliederungshelfer, und ... und Sprachkurse. Den mache ich zur Zeit zweimal in der Woche am Dienstag und Donnerstag. Das ist gleichzeitig auch ein Einführungskurs in die amerikanische Kultur ... und so haben wir heute den Governor Nelson State Park besucht. Der ist am nördlichen Ufer des Lake Mendota gelegen und er beherbergt u.a. alte indianische Grabhügel, Mounds and Effigies genannt. Das sind Hügel, die per Hand aufgeschüttet wurden, auch teilweise als Begräbnisstätte gedient haben und heute - obwohl stark vom Verfall bedroht - noch sichtbar sind.
Eine unserer "Lehrerinnen" heißt Anne, ist 77 Jahre alt, hat 8 Kinder und 16 Enkelkinder, legt eine Dynamik an den Tag, den viele andere unabhängig vom Alter nie erreichen und freut sich zusammen mit ihrem Mann, einem ehemaligen Augenarzt schon auf das Skifahren am Devils Head, natürlich alpin ... sie war Mitglied der Snow Patrol.
Heute waren wir auf dem Rückweg auch kurz in ihrem Haus, mit Bootsanleger im Lake Mendota, das Wohnzimmer und Schlafzimmer weisen auf dem See mit großer Glasfront ... das ist bauphysikalisch wohl nicht so gut Wärmeschutzgesichtspunkten ... aber ansonsten: :-)

Dienstag, 31. August 2010

Giligan´s Island

Gestern war wieder so ein Tag, an dem der Madisoner einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nachgeht: Dem Bootfahren auf einem der zahlreichen Seen. Die vier bedeutendsten Seen sind durch den Fluß Yahara verbunden: Lake Mendota, Lake Monona, Lake Waubusa und Lake Kegonsa sind jeweils über einen Fluß erreichbar.
Teile davon durfte ich gestern bei einer Bootsfahrt mit meinen Gastgebern befahren. Unter anderem sind wir dabei auch an einer Stelle vorbeigekommen, an denen sich die Boote treffen: Auf den Booten und im knietiefen Wasser dort wird dann gefeiert, was die Sonne und die Laune erlaubt. Nach einer Fernsehserie der 60er Jahre wird diese Stelle Giligan's Island genannt. Oft ankert dort sogar ein "Versorgungsschiff", das z.B. Burger verkauft ... Nachfrage ... und Angebot ... Auf dem Gewässer gelten übrigens die gleichen Grenzen für Blutalkohol wie am Steuer eines Autos.

Von

Dienstag, 17. August 2010

Isthmus

Was ist eigentlich ein Isthmus, habe ich mich gefragt, nachdem ich das Wort in Zusammenhang mit Madison mehrmals gelesen habe ...

Eigentlich ganz einfach: In Wasser gefasstes Land ... oder eine Halbinsel, der eine Seite Wasser fehlt ;-)

Die Erklärung in Wikipedia:
Ein Isthmus (aus dem Griechischen ἰσθμός, isthmos, Plural isthmoi) ist ein relativ schmaler Streifen Land, der zu beiden Seiten von Wasser begrenzt ist und zwei größere Landmassen miteinander verbindet. Auch die Bezeichnungen Landenge oder auch Landbrücke sind gebräuchlich. Der eigentliche Isthmus ist die Stelle, an der die Breite des Landstreifens am geringsten ist.

Wenn in Madison die Rede vom Isthmus ist, ist damit der Streifen Land zwischen Lake Mendota im Norden und Lake Monona im Süden gemeint, auf der auch das Capitol steht. (siehe Karte) ... oder aber eine hiesige Zeitung mit diesem Namen ;-).


Größere Kartenansicht

Der Vollständigkeit halber: Den Begriff gibt es auch zur Bezeichnung einer Engstelle in einem Organ.