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Dienstag, 31. August 2010

Giligan´s Island

Gestern war wieder so ein Tag, an dem der Madisoner einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nachgeht: Dem Bootfahren auf einem der zahlreichen Seen. Die vier bedeutendsten Seen sind durch den Fluß Yahara verbunden: Lake Mendota, Lake Monona, Lake Waubusa und Lake Kegonsa sind jeweils über einen Fluß erreichbar.
Teile davon durfte ich gestern bei einer Bootsfahrt mit meinen Gastgebern befahren. Unter anderem sind wir dabei auch an einer Stelle vorbeigekommen, an denen sich die Boote treffen: Auf den Booten und im knietiefen Wasser dort wird dann gefeiert, was die Sonne und die Laune erlaubt. Nach einer Fernsehserie der 60er Jahre wird diese Stelle Giligan's Island genannt. Oft ankert dort sogar ein "Versorgungsschiff", das z.B. Burger verkauft ... Nachfrage ... und Angebot ... Auf dem Gewässer gelten übrigens die gleichen Grenzen für Blutalkohol wie am Steuer eines Autos.

Von

Dienstag, 24. August 2010

Invasive Species

Was macht man in Madison sonntags nachmittags, wenn die Sonne scheint und kein Besuch zu erwarten ist? Man hat die wunderbaren Seen vor der Haustüre und spannt das Auto vor den Anhänger mit dem Boot darauf und fährt zu einem See, läßt das Boot zu Wasser und die Angel sowie die Seele baumeln. (siehe hier)

Ach, da war noch etwas: Man sieht auch diese Schilder: 




Invasive Species? Na, ich habe nachgeschaut: Das sind Lebewesen in einem Lebensraum, in dem sie ursprünglich nicht vorkamen, wo sie jetzt aber mit (ungewollter) Hilfe des Menschen leben. Wie z.B. der Waschbär in Deutschland. In Deutsch heißt das Neobiota.
Im Lake Monona gibt es schon solche Lebewesen: Die Zebramuschel ist eines davon: Sie wird zum Nahrungskonkurrenten für einheimische Arten, und sie ist das einzige Weichtier, das sich mit festen Gegenständen verbinden kann. So sorgt sie dafür, dass Wassereinlässee für Kraft- und Wasserwerke verstopfen.

Stop Aquatic Hitchhikers - sehr eindrucksvoll - also alle Bootsbesitzer sind dafür verantwortlich, dass an ihren Booten weder Pflanzen noch Tiere haften und in den nächsten See verschleppt werden.

Dienstag, 17. August 2010

Isthmus

Was ist eigentlich ein Isthmus, habe ich mich gefragt, nachdem ich das Wort in Zusammenhang mit Madison mehrmals gelesen habe ...

Eigentlich ganz einfach: In Wasser gefasstes Land ... oder eine Halbinsel, der eine Seite Wasser fehlt ;-)

Die Erklärung in Wikipedia:
Ein Isthmus (aus dem Griechischen ἰσθμός, isthmos, Plural isthmoi) ist ein relativ schmaler Streifen Land, der zu beiden Seiten von Wasser begrenzt ist und zwei größere Landmassen miteinander verbindet. Auch die Bezeichnungen Landenge oder auch Landbrücke sind gebräuchlich. Der eigentliche Isthmus ist die Stelle, an der die Breite des Landstreifens am geringsten ist.

Wenn in Madison die Rede vom Isthmus ist, ist damit der Streifen Land zwischen Lake Mendota im Norden und Lake Monona im Süden gemeint, auf der auch das Capitol steht. (siehe Karte) ... oder aber eine hiesige Zeitung mit diesem Namen ;-).


Größere Kartenansicht

Der Vollständigkeit halber: Den Begriff gibt es auch zur Bezeichnung einer Engstelle in einem Organ.

Montag, 16. August 2010

LMR

Laufen in Madison geht auch, inzwischen habe ich eine tolle Runde um den Lake Monona kennengelernt.

Das ist die Strecke des jährlich im Frühjahr stattfindenden Lake Monona 20K Wettbewerbs. Die Strecke gibt es auch hier als Karte zu sehen.

Heute war ein wunderschöner Tag - angenehm warm bei passender Luftfeuchtigkeit und durchgehendem Sonnenschein - auch ideal für einen 20 km Lauf ... die Fotos vermitteln vielleicht einen Eindruck.

Und hier gibt es noch eine Extrasammlung amerikanischer Briefkästen, vielleicht inspiriert sie jemanden.


Der Schluß für heute: