Puerto Rico liegt in der Karibik und hat mit Thüringen (dem Bundesland, in dem Weimar liegt ;-)) gemeinsam, dass es sich Freistaat nennt...
Puerto Rico ist aber auch ein Brettspiel, mehrfach preisgekrönt und aus Deutschland stammend. Dieses Spiel durften wir heute spielen, und zwar im Rahmen einer Hausaufgabe (Beleg, wie die Studenten an der BUW sagen) der Vorlesung "Game Design".
Das Spiel ist ganz schön komplex (und nicht für feucht-fröhliche Spieleabende zu empfehlen), es ist ein Strategiespiel, bei dem eine Insel wirtschaftlich bearbeitet werden muss. Die Spieler bauen Plantagen und Fabriken, und versuchen Güter zu verkaufen. Wir haben die Aufgabe, die Erfahrung für den Spieler zu beobachten, und in einem weiteren Schritt die Regeln so zu ändern, dass damit eine neue Erfahrung für die Spieler erzeugt wird. Das ist eine Aufgabe beim Game Design: Erfahrungen und Erlebnis beim Spieler zu erzeugen. Zwar noch nicht ganz ein "Serious Game", aber sicherlich eine wichtige Vorstufe.
Was wir heute schon mitbekommen haben: Pädagogik (oder in diesem Fall Pflicht) ist dem Spass abträglich ... daran muss noch gearbeitet werden...., aber gelernt habe ich, dass Puerto Rico auch Freistaat ist, in der Karibik liegend zu den Großen Antillen gehört und das aktuelle Staatoberhaupt Barack Obama ist. Wußte ich vorher nicht.
Dienstag, 14. September 2010
Montag, 13. September 2010
Sonnenschutz
Wie trägt der Profi Sonnenmilch auf?
Großflächig aus Kübeln mit Handschuhen, nämlich so:
Gesehen beim Ironman Wisconsin heute. Was gab es dort sonst noch?
Die Triathleten durften eine Spindel heruterfahren:
(Ok - die Belohnung kam hier schon ziemlich früh, vorher mussten sie eine solche Spindel beim Schwimmausstieg auch herauflaufen, und nach dem Fahrradfahren durfte nur laufen, wer sie auch fehlerfrei wieder hochkam.)
Und die Umkleiden waren mit Teppich ausgestattet:
Das lag daran, dass Monona Terrace, ein Kongresszentrum als "Zentrale" für den Ironman genutzt wurde. Der Plan, der für Triathleten wichtig ist, sieht so aus:

Fans gab es auch noch:

Mehr Fotos hier:
Hier ein Ergebnisbericht:
Zum Schluß noch ein Suchbild für den Schatz:
Großflächig aus Kübeln mit Handschuhen, nämlich so:
Gesehen beim Ironman Wisconsin heute. Was gab es dort sonst noch?
Die Triathleten durften eine Spindel heruterfahren:
| Von 2010-09-12IronmanWisconsin |
Und die Umkleiden waren mit Teppich ausgestattet:
Das lag daran, dass Monona Terrace, ein Kongresszentrum als "Zentrale" für den Ironman genutzt wurde. Der Plan, der für Triathleten wichtig ist, sieht so aus:
Fans gab es auch noch:
Mehr Fotos hier:
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Hier ein Ergebnisbericht:
Zum Schluß noch ein Suchbild für den Schatz:
Sonntag, 12. September 2010
WIBL
Was heißt denn WIBL ... das war die Frage an jemanden, den wir beim Orton-Park-Festival und bei dem diese Buchstaben groß auf der Brust prangten (eigentlich eher auf dem T-Shirt, das er trug).
Wisconsin Beer Lover ... Wow, was ist denn das?!
Ja, ein WIBL ist quasi Förder-Mitglied in der Wisconsin Brewers Guild, also der Vereinigung der Brauer in Wisconsin. Es zahlt 30 Dollar im Jahr, und darf dann bei allen Mitgliedern der Wisconsin Brewers Guild Vorteile genießen, das ist z.B. ein Glas Bier oder eine kostenlosen Führung.
Das Wichtigste ist aber wohl: Man darf solche T-Shirts tragen:
Wisconsin Beer Lover ... Wow, was ist denn das?!
Ja, ein WIBL ist quasi Förder-Mitglied in der Wisconsin Brewers Guild, also der Vereinigung der Brauer in Wisconsin. Es zahlt 30 Dollar im Jahr, und darf dann bei allen Mitgliedern der Wisconsin Brewers Guild Vorteile genießen, das ist z.B. ein Glas Bier oder eine kostenlosen Führung.
Das Wichtigste ist aber wohl: Man darf solche T-Shirts tragen:
Samstag, 11. September 2010
Alles schon 'mal gedacht ...
Habt ihr schon mal den Begriff 3D-Printer gehört? Heute habe ich zum ersten Mal einen solchen gesehen: 3D-Printing bedeutet wörtlich übersetzt 3 dimensionales Drucken ... es ist eine Technologie, bei der eine Düse im Raum bewegt wird, aus dieser Düse kommt warmer Kunststoff heraus, der durch geeignetes Steuern der Düse an der richtigen Stelle einer Figur platziert wird, dort aushärtet und die Figur damit vergrößert. Auf diese Weise können dreidimensionale Objekte geschaffen werden.
Heute hat Nathan seinen 3D-Printer, eine Model der Marke MakerBot mitgebracht und gestartet: Dadurch dass die Düse mit mind. 3 Elektromotoren bewegt wird, gibt es viel Lärm, der je nach Modell rhythmisch ist, und auch in der Tonhöhe sich ändert. Da kam doch dann die Idee auf, dass man mit dem 3D-Printer Musik machen könne... 30 Sekunden später präsentierte Michael diese Video:
Heute hat Nathan seinen 3D-Printer, eine Model der Marke MakerBot mitgebracht und gestartet: Dadurch dass die Düse mit mind. 3 Elektromotoren bewegt wird, gibt es viel Lärm, der je nach Modell rhythmisch ist, und auch in der Tonhöhe sich ändert. Da kam doch dann die Idee auf, dass man mit dem 3D-Printer Musik machen könne... 30 Sekunden später präsentierte Michael diese Video:
Freitag, 10. September 2010
Kein Toast
Brandschutz ist eine Disziplin der Bauphysik, und die ist nützlich. Da bin ich echt froh, dass ich ein alter Hase in der Bauphysik bin... , bei uns schlägt nämlich der Brandmelder an, wenn wir toasten ..., wenn man das Geräusch gehört hat, zugeordnet hat, woher es kommt und dann weiß, dass es durch den Rauchmelder verursacht wurde, heißt es, wie die Feuerwehr zu reagieren (damit nicht die richtigen Kollegen anrücken): Man schnappt sich ein Handtuch und sorgt mit dessen Hilfe und wildem Wedeln dafür, dass im Luftraum um den Rauchmelder sich baldmöglichst wieder viel Frischluft befindet. Puh, das haben wir gerade noch geschafft.
Ok, so ein alter Hase in der Bauphysik bin ich auch nicht, aber wozu habe ich denn einen Mitbewohner, der promovierter Bauingenieur ist. Die wissen so etwas. Zu unserer Verteidigung: Die Bräunung der Toasts war auf keinen Fall stärker als normal, jetzt werden die Anweisungen beim Einzug, niemals die Batterien aus dem Rauchmelder zu entfernen, verständlich.
Da wir häufiger mit diesem Problem zu kämpfen haben, suchen wir nun nach einem neuen Standort für den Toaster..., erster Kandidat ist das Fenster im Schlafzimmer von Marcos (der isst schließlich am meisten Toast) im Falle des Falles gibt es eben keinen Toast mehr. Ist eh' Weißbrot.
Ok, so ein alter Hase in der Bauphysik bin ich auch nicht, aber wozu habe ich denn einen Mitbewohner, der promovierter Bauingenieur ist. Die wissen so etwas. Zu unserer Verteidigung: Die Bräunung der Toasts war auf keinen Fall stärker als normal, jetzt werden die Anweisungen beim Einzug, niemals die Batterien aus dem Rauchmelder zu entfernen, verständlich.
Da wir häufiger mit diesem Problem zu kämpfen haben, suchen wir nun nach einem neuen Standort für den Toaster..., erster Kandidat ist das Fenster im Schlafzimmer von Marcos (der isst schließlich am meisten Toast) im Falle des Falles gibt es eben keinen Toast mehr. Ist eh' Weißbrot.
Donnerstag, 9. September 2010
Do I have a right?
Die Firma Filament stellt Serious Games (also Lehrspiele) her, sie arbeitet eng mit UW (also der University of Wisconsin in Madison) zusammen. Auf der zugehörigen Website habe ich ein Spiel gefunden, das ich einfach einmal gestartet habe, ich hatte Spass dabei, es zu spielen: Do I have a right?. In diesem Spiel lässt der Spieler in seiner Kanzlei Fälle bearbeiten, die mit der amerikanischen Verfassung bzw. mit ihren Ergänzungen zu tun haben.
Für mich ist das ein Schritt in die richtige Richtung: Spielen mit Lernen zu verbinden, ohne mit dem Pädagogik-Zaunpfahl zu winken. Reinklicken macht Spass und schlauer :-), mich hat es gefreut zu sehen, dass es offensichtlich doch möglich ist, durch Spielen zu lernen.
Für mich ist das ein Schritt in die richtige Richtung: Spielen mit Lernen zu verbinden, ohne mit dem Pädagogik-Zaunpfahl zu winken. Reinklicken macht Spass und schlauer :-), mich hat es gefreut zu sehen, dass es offensichtlich doch möglich ist, durch Spielen zu lernen.
Mittwoch, 8. September 2010
Schlüssel
Am letzten Sonntag bin ich zu einem langen Lauf aufgebrochen: Der South West Bike Path und anschließend der Capital City State Trail versprachen eine große, fast autofreie Runde, die zudem noch von einen angenehmen Wetter begleitet wurde. Ich laufe da so fröhlich pfeifend entlang, aber irgendetwas ist anders ... nach einiger Zeit finde ich den Unterschied: In der linken Hand trage ich die Trinkflasche, die rechte Hand ist aber - im Gegensatz zum vorherigen Sonntag - auch gefüllt: Mit dem Schlüssel zum Appartement ... den habe ich vor meinem Umzug nicht gebraucht ... das Haus war seltenst verschlossen (auch wenn niemand zu Hause war) - und wenn doch, so gab es an einer wohldefinierten Stelle einen Schlüssel, den ich in einem Monat aber nur einmal benutzt habe. Eine nicht abgeschlossene Wohnung oder ein unverschlossenes Haus hätte ich in den USA nicht vermutet, ... das ist aber laut meiner Vermieterin eine sehr liberale Nachbarschaft.
Einmal besuchte ich die Nachbarn, ich sollte durch den Hintereingang kommen, natürlich auch nicht aufgehalten von irgendwelchen Schlössern. Dann stehe ich da in dem Haus und rufe ... ich sehe nichts ... doch, da: Da sitzen sie auf dem Sofa und gucken einen Film. Ich rufen noch einmal, etwas lauter, und endlich ... sie erschrecken ... das war nicht gewollt und wird noch dadurch verstärkt, dass in dem Film die Hauptperson auch durch einen überraschenden Besucher erschreckt wurde ...
Einmal besuchte ich die Nachbarn, ich sollte durch den Hintereingang kommen, natürlich auch nicht aufgehalten von irgendwelchen Schlössern. Dann stehe ich da in dem Haus und rufe ... ich sehe nichts ... doch, da: Da sitzen sie auf dem Sofa und gucken einen Film. Ich rufen noch einmal, etwas lauter, und endlich ... sie erschrecken ... das war nicht gewollt und wird noch dadurch verstärkt, dass in dem Film die Hauptperson auch durch einen überraschenden Besucher erschreckt wurde ...
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